Body Mass Index Berechnung

Body Mass Index

Es gibt viele Wege, zu entscheiden, ob ein Mensch unter Übergewicht leidet oder zu dünn ist. Für viele reicht angeblich der Blick in den Spiegel oder die Zahl auf der Waage. Das alleine ist allerdings unsere eigene Wahrnehmung. Wir schauen in den Spiegel, und je nach Laune entscheiden wir, dass wir uns an diesem Tag hübsch oder hässlich finden. Vor allem wenn wir gegessen haben, fühlen wir uns häufig nicht nur satt, sondern immer wieder auch voll. Das sind dann die Momente, in denen wir feststellen, dass die erste Portion gereicht hätte, und eine zweite doch zu viel war. Wir fühlen uns voll und dick. Doch nicht jeder, der sich dick fühlt, ist es auch. Gerade Menschen mit Essstörungen haben einen gestörten Blick was Figur und Idealgewicht angeht. Die einen finden sich zu dick, obwohl sie nur noch Haut und Knochen sind, andere essen und essen, und verstehen nicht, dass ihnen das Übergewicht nicht gut tut. Beide Gruppen gefährden dabei ihre Gesundheit. Vor allem im Bereich Essstörungen, aber auch bei jedem anderen Patienten verfahren Ärzte deshalb nach einem besonderen Prinzip, um ihre Patienten in verschiedene Kategorien einteilen zu können. Denn auch der Blick, die Wahrnehmung und das Gefühl für Gesundheit und ungesundes Aussehen ist bei ihnen ein subjektives Empfinden.

Das Entstehen des BMI

Das Verfahren, das noch heute angewandt wird, um das Körpergewicht eines Menschen in verschiedene Gewichtsklassen zu unterscheiden, wurde bereits im 19. Jahrhundert erfunden. Der Begriff „Body Mass Index“ bedeutet so viel wie „Körper- Masse- Zahl“ und soll dabei helfen, das Gewicht eines Menschen so zu beurteilen, dass es seiner eigenen Körpergröße entspricht. Denn während ein Mensch mit 1,50 m oder ein Kind eher 45 Kilo wiegen können oder sollten, ist dies für einen Menschen mit einer Größe von 1,80 m viel zu wenig. Allerdings bietet auch der BMI, der von einem belgischen Astronom und Statistiker ins Leben gerufen wurde, nur einen groben Richtwert. Schon damals war Übergewicht eine ernstzunehmende und weit verbreitete Erkrankung. Der BMI sollte dabei helfen, Übergewicht vorzeitig zu erkennen und eventuelle Tendenzen zu stoppen. Heute ist der BMI durch die deutsche Gesellschaft für Ernährung so detailliert geworden, dass er sich für Männer, Frauen und Kinder errechnen lässt. Außerdem wird der BMI heute nicht nur zur Erkennung von (möglichem) Übergewicht genutzt, sondern dient auch dem Erkennen von Untergewicht und Tendenzen zur Magersucht. Die Body Mass Index Berechnung kann jeder einzelne selbst durchführen, und damit feststellen, ob und inwieweit ein Übergewicht besteht.

Die Body Mass Index Berechnung erklärt

Die Body Mass Index Berechnung ist logisch und einfach nachzuvollziehen: Das Körpergewicht wird durch die eigene Körpergröße mal Körpergröße gerechnet. Dabei werden Kilogramm und Meter benutzt. Beispielsweise ist eine Frau 1,78 m groß und wiegt 70 Kilo. 70kg x (1,78m)² = 22. Die Frau hat also einen BMI von 22. Wenn man in die jeweiligen Tabellen schaut, stellt man fest, dass Frauen einen BMI von 19- 24 haben sollten. Diese Frau ist also normal gewichtig. Alle Werte unter 19 sind untergewichtig und über 24 bedeuten sie, dass man Übergewicht hat. Bei Männern sollte der BMI hingegen zwischen 20 und 25 liegen. Die Body Mass Index Berechnung ist grundsätzlich nicht schwer, dennoch machen Body Mass Index Rechner, die online kostenlos zur Verfügung stehen, die Berechnung des Body Mass Index einfacher.

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